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Projekt "Stallvisite": Schweizer Milchbetriebe zeigen, wo und wie Milch produziert wird

Der Dialog zwischen Konsumenten und Produzenten wird immer wichtiger: wir wollen wissen, wo und wie unsere Nahrungsmittel produziert werden. Über 220 Schweizer Milchproduzenten suchen aktiv das Gespräch mit "ihren" Konsumenten und öffnen die Stalltüren – natürlich am "Tag der Milch". Der Rohstoff Milch hat grosse Bedeutung. Zahlreiche Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt von der Milchwirtschaft in der Schweiz abhängig. Täglich pflegen Kühe Tausende von Hektaren Kulturlandschaft, gemanagt von den Milchbauernfamilien, und leisten so einen wichtigen Beitrag an den Tourismus.

Offene Stalltüren fördern den Kontakt zwischen Konsumentinnen/Konsumenten und Bäuerinnen/Bauern. Durch die konkrete Beziehung zu den Tieren in einem Stall können Konsumentinnen und Konsumenten die Nähe zu den Kühen und zum Produktionsort hautnah erleben. Immer wieder stellen wir fest, dass Spazier- und Wanderwege an Höfen vorbeiführen, wo die Leute stehen bleiben und über den Zaun schauen. Meist verbietet der Anstand das Betreten des Stalls.

Ab dem 16. April 2011, dem "Tag der Milch", öffnen in der ganzen Schweiz über 220 Betriebe für ein Jahr ihre Stalltüren für die Öffentlichkeit. Die Konsumentinnen und Konsumenten dürfen auf diesen Betrieben in den Stall eintreten, die Kühe anschauen und Jungtiere streicheln, mit dem Bauer und der Bäuerin ins Gespräch kommen und direkt vor Ort sehen, woher die Milch kommt.

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